White Spots – Kreidig-weisse Entkalkungen bei Zahnspangen
von Dr. Philipp Meyer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie · 10+ Jahre Erfahrung
Kurz erklärt
White Spots (White-Spot-Läsionen) sind kreidig-weisse Flecken auf dem Zahnschmelz. Sie entstehen durch Säureangriffe von Plaquebakterien, die dem Schmelz Mineralien entziehen (Demineralisation). Die betroffene Stelle reflektiert das Licht anders als gesunder Schmelz und wird dadurch sichtbar. White Spots gelten als initiales Kariesstadium – die Oberfläche ist häufig noch intakt.
Was ist White Spots?
White Spots (White-Spot-Läsionen) sind kreidig-weisse Flecken auf dem Zahnschmelz. Sie entstehen durch Säureangriffe von Plaquebakterien, die dem Schmelz Mineralien entziehen (Demineralisation). Die betroffene Stelle reflektiert das Licht anders als gesunder Schmelz und wird dadurch sichtbar. White Spots gelten als initiales Kariesstadium – die Oberfläche ist häufig noch intakt.
White Spots treten besonders während oder nach einer Behandlung mit einer festen Zahnspange auf, weil sich Plaque rund um Brackets, am Zahnfleischrand und zwischen den Zähnen leichter festsetzt. Bei innenliegender Lingualtechnik ist das Risiko sichtbarer Flecken auf den Aussenflächen biologisch geringer, weil die Zungenseite stärker durch Speichel umspült wird. Aligner wie Invisalign erlauben normales Zähneputzen – bei nachlässiger Hygiene kann Plaque jedoch unter der Schiene eingeschlossen werden.
Früh erkannte White Spots lassen sich meist ohne Bohren behandeln: durch optimierte Mundhygiene, Fluoridierung und Remineralisation. Bei ästhetisch störenden, stabilen Läsionen kann eine Kariesinfiltration den Farbunterschied reduzieren. Tiefere Defekte oder Mikrokavitationen benötigen eine minimalinvasive Restauration. Ausführliche Informationen finden Sie im Blogartikel «White Spots bei Zahnspangen».
Wie sehen White Spots auf den Zähnen aus?

Relevanz für Patientinnen und Patienten in Zürich
In Zürich erfolgt die kieferorthopädische Diagnostik mit modernster Technologie, darunter digitale 3D-Scanner und strahlungsarme Röntgengeräte. Bei Zahnspange Zürich gehört die umfassende Diagnostik zur kostenlosen Erstberatung.
In der Schweiz orientieren sich Kieferorthopäden bei der Befunderhebung am IOTN- und KIG-System. Die Ergebnisse der Diagnostik sind auch für die Kommunikation mit Zahnzusatzversicherungen relevant, da sie den Behandlungsbedarf objektiv dokumentieren.