Dentosophie – Einordnung, Funktionskieferorthopädie und Kosten
von Dr. Philipp Meyer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie · 10+ Jahre Erfahrung
Kurz erklärt
Dentosophie ist ein im französischsprachigen Raum entwickeltes Behandlungs- und Schulungskonzept, das Mundfunktion, Atmung, Zungenruhelage, Schlucken, Kauen und Körperhaltung in die kieferorthopädische Betreuung einbezieht. Im Kern vermittelt es die Lehre der Funktionskieferorthopädie: Zungenruhelage am Gaumen, Nasenatmung, Lippenschluss und ein physiologisches Schluckmuster gelten als Grundlagen einer natürlichen Kiefer- und Gesichtsentwicklung.
Was ist Dentosophie?
Dentosophie ist ein im französischsprachigen Raum entwickeltes Behandlungs- und Schulungskonzept, das Mundfunktion, Atmung, Zungenruhelage, Schlucken, Kauen und Körperhaltung in die kieferorthopädische Betreuung einbezieht. Im Kern vermittelt es die Lehre der Funktionskieferorthopädie: Zungenruhelage am Gaumen, Nasenatmung, Lippenschluss und ein physiologisches Schluckmuster gelten als Grundlagen einer natürlichen Kiefer- und Gesichtsentwicklung. Trainiert wird mit Übungen sowie dem sogenannten Balancer.
Wichtig zur Einordnung: Die Kerninhalte der Dentosophie sind nichts anderes als die klassische Lehre der Funktionskieferorthopädie nach Andresen und Häupl. Zungenlage, Mundatmung und Schlucken gehören seit Jahrzehnten zur regulären fachzahnärztlichen Ausbildung in Kieferorthopädie und zu deren Fortbildungen. Jeder Fachzahnarzt für Kieferorthopädie beurteilt diese Funktionen im Rahmen der Diagnostik und berücksichtigt sie in der Behandlungsplanung. Neu an der Dentosophie ist vor allem der Name, die Aufbereitung und die Vermarktung – nicht die Fachinhalte.
Abgrenzung und Evidenz: Dentosophie ist keine anerkannte zahnmedizinische Fachrichtung. Die vermittelten Grundfunktionen sind medizinisch bedeutsam und gut dokumentiert; für das Gesamtkonzept inklusive Balancer fehlen jedoch unabhängige, hochwertige Wirksamkeitsstudien. Bestehende Zahnfehlstellungen ersetzt die Dentosophie nicht – eine kieferorthopädische Behandlung mit Apparaturen bleibt bei entsprechendem Befund notwendig. Patientinnen und Eltern sollten zwischen plausiblen Funktionsbeobachtungen und weitergehenden Wirkversprechen unterscheiden.
Was kostet Dentosophie? Die Kosten sind nicht genormt und richten sich nach dem anbietenden Praxis- oder Ausbildungsbetreiber. Für kieferorthopädische Behandlungen bei Zahnspange Zürich gelten die Richtpreise: Invisalign ab CHF 2'990 (ein Kiefer) bzw. CHF 3'450 (beide Kiefer, inkl. Retainer-Set) und feste Zahnspange ab CHF 2'950. Die obligatorische Krankenversicherung (OKP) übernimmt kieferorthopädische Leistungen in der Regel nicht; ob eine Zahnzusatzversicherung Teile der Kosten übernimmt, hängt vom individuellen Tarif ab.
Bei Zahnspange Zürich verbindet Dr. Philipp Meyer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie, eine Ausbildung in ganzheitlicher Kieferorthopädie (u. a. Applied Kinesiology) mit einer evidenzbasierten Diagnostik: Zungenruhelage, Mundatmung, Schluckmuster und Materialverträglichkeiten (z. B. Nickelunverträglichkeit) werden systematisch beurteilt. So lassen sich die funktionellen Grundgedanken der Funktionskieferorthopädie sinnvoll in eine fundierte kieferorthopädische Behandlung integrieren.
Relevanz für Patientinnen und Patienten in Zürich
In Zürich wird diese Behandlung von spezialisierten Kieferorthopäden wie Dr. Philipp Meyer durchgeführt. Die Praxis an der Talstrasse 80 bietet eine kostenlose Erstberatung, bei der Diagnostik, Kosten und individuelle Behandlungsplanung besprochen werden.
Die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen unterscheiden sich in der Schweiz von Deutschland und Österreich: Die obligatorische Krankenversicherung (OKP/KVG) übernimmt die Kosten nur bei schweren Geburtsgebrechen. Für alle anderen Fälle empfiehlt sich eine Zahnzusatzversicherung, die idealerweise vor Behandlungsbeginn abgeschlossen wird.