Forcierte Dehnapparatur – Schnelle Oberkiefererweiterung
von Dr. Philipp Meyer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie · 10+ Jahre Erfahrung
Kurz erklärt
Die forcierte Dehnapparatur (auch Rapid Maxillary Expander, RME) ist ein festsitzendes kieferorthopädisches Gerät zur schnellen Verbreiterung des Oberkiefers. Sie ist eng verwandt mit der Gaumennahterweiterung (GNE) und nutzt dieselbe Technik.
Was ist Forcierte Dehnapparatur?
Die forcierte Dehnapparatur (auch Rapid Maxillary Expander, RME) ist ein festsitzendes kieferorthopädisches Gerät zur schnellen Verbreiterung des Oberkiefers. Sie ist eng verwandt mit der Gaumennahterweiterung (GNE) und nutzt dieselbe Technik.
Das Gerät besteht aus einer Dehnschraube, die am Gaumen befestigt ist und durch tägliches Aktivieren (¼ Umdrehung, ca. 0,25 mm) die Gaumennaht auseinanderdrückt. Die Dehnung erfolgt über 2–4 Wochen, gefolgt von einer Stabilisierungsphase von 3–6 Monaten.
Die forcierte Dehnapparatur wird hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen bis ca. 14–16 Jahre eingesetzt, solange die Gaumennaht noch nicht verknöchert ist. Indikationen sind Kreuzbiss, schwerer Oberkiefer-Engstand und Atemwegsobstruktion.
Relevanz für Patientinnen und Patienten in Zürich
In Zürich wird diese Behandlung von spezialisierten Kieferorthopäden wie Dr. Philipp Meyer durchgeführt. Die Praxis an der Talstrasse 80 bietet eine kostenlose Erstberatung, bei der Diagnostik, Kosten und individuelle Behandlungsplanung besprochen werden.
Die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen unterscheiden sich in der Schweiz von Deutschland und Österreich: Die obligatorische Krankenversicherung (OKP/KVG) übernimmt die Kosten nur bei schweren Geburtsgebrechen. Für alle anderen Fälle empfiehlt sich eine Zahnzusatzversicherung, die idealerweise vor Behandlungsbeginn abgeschlossen wird.