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Behandlungsmethoden

Gaumennahterweiterung – Oberkiefer verbreitern bei Kindern

Kieferorthopäde Zürich – Dr. Philipp Meyer
Medizinisch geprüft

von Dr. Philipp Meyer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie · 10+ Jahre Erfahrung

📄 Meyer P, Jacobs C. IOK 2022; 54(03): 193–197 (Thieme)

Kurz erklärt

Die Gaumennahterweiterung (GNE) ist ein kieferorthopädisches Verfahren zur Verbreiterung des Oberkiefers. Dabei wird die Gaumennaht (Sutura palatina mediana) – die Knochenfuge in der Mitte des Gaumens – langsam auseinandergedehnt.

Was ist Gaumennahterweiterung (GNE)?

Die Gaumennahterweiterung (GNE) ist ein kieferorthopädisches Verfahren zur Verbreiterung des Oberkiefers. Dabei wird die Gaumennaht (Sutura palatina mediana) – die Knochenfuge in der Mitte des Gaumens – langsam auseinandergedehnt.

Die GNE wird hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt, bei denen die Gaumennaht noch nicht verknöchert ist (typischerweise bis ca. 14–16 Jahre). Indikationen sind Kreuzbiss, schwerer Engstand im Oberkiefer und Atemwegsprobleme.

Ein spezielles Gerät (Hyrax-Schraube) wird am Gaumen befestigt und vom Patienten oder den Eltern täglich aktiviert. Die Erweiterung dauert ca. 2–3 Wochen, danach wird das Gerät noch einige Monate zur Stabilisierung belassen.

Relevanz für Patientinnen und Patienten in Zürich

In Zürich wird diese Behandlung von spezialisierten Kieferorthopäden wie Dr. Philipp Meyer durchgeführt. Die Praxis an der Talstrasse 80 bietet eine kostenlose Erstberatung, bei der Diagnostik, Kosten und individuelle Behandlungsplanung besprochen werden.

Die Kosten für kieferorthopädische Behandlungen unterscheiden sich in der Schweiz von Deutschland und Österreich: Die obligatorische Krankenversicherung (OKP/KVG) übernimmt die Kosten nur bei schweren Geburtsgebrechen. Für alle anderen Fälle empfiehlt sich eine Zahnzusatzversicherung, die idealerweise vor Behandlungsbeginn abgeschlossen wird.

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