zahnspangezürich

Zahlt die Krankenkasse die Zahnspange?

Was OKP, IV und Zusatzversicherungen wirklich übernehmen – und worauf Sie achten müssen.

Kurz erklärt

Die Schweizer Grundversicherung (OKP) zahlt eine Zahnspange nur bei schweren, IV-anerkannten Fehlstellungen (Geburtsgebrechen). Für alle anderen Fälle – auch bei Kindern – braucht es eine Zahnzusatzversicherung. Helsana DentaPlus deckt bis CHF 10'000/Jahr, CSS myFlex Dental bis CHF 5'000/Jahr. Wichtig: Die Police muss vor Behandlungsbeginn abgeschlossen sein – idealerweise vor dem 4. Lebensjahr des Kindes.

Kieferorthopäde Zürich – Dr. Philipp Meyer
Medizinisch geprüft

von Dr. Philipp Meyer, Fachzahnarzt für Kieferorthopädie · 10+ Jahre Erfahrung

📄 Meyer P, Jacobs C. IOK 2022; 54(03): 193–197 (Thieme)

Zahnzusatzversicherungen im Vergleich

Die wichtigsten Schweizer Zusatzversicherungen für kieferorthopädische Behandlungen. Konditionen Stand 2026, Änderungen vorbehalten.

VersicherungDeckung
CSS (myFlex Dental)bis CHF 5'000/Jahr
Helsana DentaPlusbis CHF 10'000/Jahr
KPT Comfort Dentalbis CHF 7'000 lebenslang
Sanitas Dentalbis CHF 3'500/Jahr
Swica Denta Premiumbis CHF 5'000/Jahr
Visana Dentalbis CHF 4'000/Jahr

Wann zahlt die Grundversicherung (OKP) doch?

  • Lippen-Kiefer-Gaumenspalte: Klassisches Geburtsgebrechen, IV-Leistung.
  • Angeborenes Fehlen mehrerer Zähne (Anodontie): IV-Anerkennung möglich.
  • Schwere Progenie / Mikrognathie: Bei kieferchirurgischer Indikation.
  • Folgen schwerer Unfälle: Unfallversicherung (UVG) übernimmt.
  • KIG-Stufe 4–5: Voraussetzung für IV-Anerkennung im Kindesalter.

Mehr dazu: IV / Invalidenversicherung, Geburtsgebrechen Kieferorthopädie, KIG-Index.

Häufige Fragen zur Krankenkasse

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